Zahnimplantate
Wir ermöglichen ihnen dank moderner Technik und genauer Planung:
– krankhafte Zähne in nur einer Sitzung zu entfernen und durch Implantate zu ersetzen (Sofortimplantate)
– und durch unsere Scan/Frästechnik in vielen Fällen auch sofort mit einer provisorischen Krone zu versorgen (Sofortbelastung). Diese wird nach einer Einheilzeit von 3-6 Monaten durch eine definitive Keramik-Krone ersetzt.
Ein Implantat ist eine künstliche Zahnwurzel aus Titan oder Keramik, die im Kieferknochen fest verwächst und dauerhaften Zahnersatz ermöglicht. Auch bei vollständigem Zahnverlust ist ein fester oder abnehmbarer Zahnersatz möglich. Ein Implantat hat erhebliche Vorteile zu einer Brücke.
Zahnimplantate, wie sie in unserer Ordination in Wien gesetzt werden, bestehen aus reinem Titan oder, sollte ein völlig metallfreier Ersatz gewünscht sein, Zirkonoxid-Keramik. Langjährige wissenschaftliche Erfahrung und spezielle Oberflächenbeschichtungen ermöglichen sowohl bei Titan als auch bei Keramik eine rasche Einheilung in den Kieferknochen. Welche Variante sinnvoller ist, entscheiden wir je nach Fall mit Ihnen bei einer Erstbesprechung.
Die Erfolgsrate von Zahnimplantaten beträgt in der Literatur auf 10 Jahre gesehen ca. 95%. Unsere Empfehlung ist es, auf eine perfekte häusliche Mundhygiene zu achten. So können Implantate ein Leben lang Zähne ersetzen.
Vorteile von Zahn-Implantaten:
– Feste Versorgung möglich.
– Kein Beschliff und keine erhöhte Belastung der Nachbarzähne (Brücken)
– Der kontinuierliche Abbau des Kieferknochens wird aufgehalten.
– Feste Versorgung bei völliger Zahnlosigkeit möglich
Für einen Beratungstermin zu einem Zahnimplantat können Sie uns gerne per Email unter implantate@dr-rudolf.at oder telefonisch unter 01/2142127 erreichen.
Besonderheit in unserer Ordination: Kopie des alten Zahnes “Biokopie”
Durch einen digitalen Abdruck vor der Zahnentfernung und unser eigenes Keramiklabor mit Fräsmaschine, können wir die Ästhetik des alten Zahnes “kopieren” und die Zahnlücke am Implantatationstermin mit einer provisorischen Krone versorgen. Diese wird ca. 1h nach der Operation auf das Implantat gesetzt. Diese ist etwas niedriger gestaltet, damit in der Einheilzeit das Implantat nicht übermäßig belastet wird.
Nach einer Einheilzeit des Implantats von 3-6 Monaten wird schließlich eine definitive Keramikkrone auf das Implantat gesetzt, wo Ästhetik und Biss wieder wie gewohnt sind.
Implantate aus Keramik
Der vielfach geäußerte Wunsch nach einer metallfreie Versorgung ist durch die Entwicklung von Zirkonimplantaten erfüllt worden. Wir verwenden ein innovatives zweiteiliges Implantatsystem, das bedeutet, dass die im Knochen verankerte “Schraube” von der Krone getrennt werden kann, sollte eine Reparatur oder eine Erweiterung um weitere Zähne z.B. für eine implantat-getragene Brücke notwendig sein. Dies war früher nur herkömmlichen Titanimplantaten vorbehalten. Somit ist das System “zukunftssicher”.
Mehr Infos finden Sie auch unter diesem Beitrag.
Vorteile von Keramikimplantaten
- verbesserte Ästhetik des Weichgewebes (Zahnfleisch), vor allem bei zartem/dünnem Zahnfleisch, durch die weiße Farbe des Implantats
- metallfreie Versorgung
- nachweislich gute Knocheneinheilung
- eventuell geringeres Risiko für eine Entzündung am Rand des Implantats (Periimplantitis)
F :Titan- oder Keramikimplantate?
A :Jahrzehntelange Erfahrung mit Titanimplantaten stehen einer metallfreien Versorgungsmöglichkeit mit Keramikimplantaten gegenüber. Sollten Sie an einer Titanunverträglichkeit leiden (die in einem Labor mittels Bluttest eruiert werden kann), ist ein Keramikimplantat eine optimale Lösung, ansonsten haben sich Titanimplantate durch eine weniger spröde Materialkonsistenz gut bewährt. Gerne bespreche ich mit Ihnen, welche Variante für Sie optimal ist.
F :Wieviele Termine sind für ein Zahnimplantat notwendig?
A :In Summe sind meist 6 Termine notwendig. 1. Termin: Befundaufnahme und eventuell 3D-Röntgenaufnahme, 2. Termin: Besprechung, Planung und Aufklärungsgespräch, 3. Termin: Implantation / Operation, 4. Termin: Nachkontrolle und Nahtentfernung. Anschließend erfolgt die Einheilung, die zwischen 2-6 Monaten dauert. 5. Termin: Abformung für den Zahntechniker, 6. Termin: Einsetzen der Krone. Anschließend sind regelmäßige Nachkontrollen sinnvoll.
F :Prothese, Brücke oder Implantat?
A :Eine Prothese ist die einfachste, günstigste, jedoch herausnehmbare Lösung.
Mit Brücken können Lücken festsitzend geschlossen werden. Die Nachbarzähne müssen beschliffen werden, die kann in gewissen Fällen jedoch von Vorteil sein.
Implantate sind Prothesen oder Brücken in den meisten Fällen überlegen, da der kontinuierliche Abbau des Kieferknochens aufgehalten wird. Es müssen auch keine (gesunden) Nachbarzähne beschliffen werden.
F :Mit welchen Kosten muss ich rechnen?
A :Obwohl es sich um eine Privatleistung handelt, übernehmen manche Krankenkassen einen Teil der Implantatationskosten. Private Zusatzversicherungen übernehmen meist 80% der Kosten.
Woraus setzen sich die Kosten zusammen?
- Diagnostik und Planung (Volumentomograph / 3D-Röntgen)
- Operationskosten (erhöhter steriler Aufwand)
- Materialaufwand (hochwertigste Implantatkomponenten)
- Laborkosten / Zahntechnik (Keramikkrone mit Titan oder Zirkonkeramik-Zwischenstück)
- Nachsorge
Um Ihnen eine sichere Behandlung am aktuellen Stand der Wissenschaft zu ermöglichen, setzen wir ausschließlich Titanimplantate etablierter Hersteller.
Ästhetisch-funktionelle Aspekte spielen in der Zahnmedizin eine große Rolle, daher verlassen wir uns bei der Erstellung der Implantatkrone auf ausgezeichnete, lokale Zahnlabors.
Nach einer Befundaufnahme (Kontrolle) können wir Ihnen eine seriöse Auskunft über die zu erwartenden Operations- und Behandlungskosten geben.
F :Wie hoch ist das Risiko, ein Implantat zu verlieren?
A :Bei gesundem Allgemeinzustand ist das Risiko sehr gering, ein Implantat zu verlieren.
Gewisse Risikofaktoren erhöhen das Risiko für einen Implantatverlust:
- Raucher (stark erhöhtes Risiko, korreliert mit der Anzahl der Zigaretten / Tag)
- Patienten mit Osteoporose oder Diabetes (stark erhöhtes Risiko bei schlecht eingestelltem HbA1c)
- Frauen in hohem Alter
- Patienten mit unbehandelter Parodontitis
(vgl. Dr. med. dent. Lukas Rudolf: Radiologischer peri-implantärer Knochenabbau: eine retrospektive Studie, 2015, Implantatakademie, Wien)
Damit Zahnimplantate langfristig funktionieren, ist eine optimale Mundhygiene notwendig. Auch die Sanierung von bestehenden Zähnen ist eine wichtige Voraussetzung. Wir beraten Sie dazu gerne.
F :Wie pflege und sorge ich um mein Implantat?
A :- Optimale Mundhygiene und Zahnputztechnik
- Reinigung der Zahn- und Implantatzwischenräume
- Regelmäßige Kontrollen mit Röntgenbildern
- Regelmäßige Mundhygiene-Sitzungen (professionelle Zahnreinigung)
- Aufbewahrung Ihres Implantat-Passes, bei Wohnort & Zahnarzt-Wechsel ist dieser für Nachbehandler wichtig!
Beherzigen Sie diese Punkte, können Sie ein Leben lang Freude mit Ihren Implantaten haben!